Die Krawattennadel – Geschichte und Verwendung

Krawatten haben ihren Ursprung bei kroatischen Söldnern, die im Dreißigjährigen Krieg Tücher um ihren Hals trugen. Als Modeaccessoire wurde sie zunächst in Frankreich populär und fand von dort aus in ganz Europa Verbreitung. In der Mitte des 19. Jahrhunderts kamen neuartige Krawattennadeln in Mode, mit denen die aus leichten Stoffen gefertigten Tücher an ihrem Platz gehalten wurden. Nachdem um die Jahrhundertwende herum die moderne Krawatte erfunden wurde, erhielt auch die Krawattennadel ihre heutige Form.

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts geriet die Krawattennadel zeitweilig aus der Mode, die zu jener Zeit einen lässigeren, rockigen Stil favorisierte. Heutzutage ist sie hingegen wieder ein geschätztes Accessoire für Herren mit Stil.

Die Nadel wird etwa in Höhe der Brusttaschenöffnung platziert, d.h. normalerweise zwischen dem dritten und vierten Hemdknopf, und sollte etwas kürzer sein als die Breite der Krawatte an dieser Stelle. Achten Sie auf exakt waagerechte Ausrichtung. Für ein harmonisches Gesamtbild ist es wichtig, dass die Krawattennadel farblich auf Gürtelschnalle, Manschettenknöpfe und eventuelle sonstige Schmuckstücke abgestimmt ist.

Die Nadel wird etwa in Höhe der Brusttaschenöffnung platziert, d.h. normalerweise zwischen dem dritten und vierten Hemdknopf, und sollte etwas kürzer sein als die Breite der Krawatte an dieser Stelle.